Perspektiven auf Langenegg – Teil 2
Mit unserer Serie „Unterschiedliche Sichtweisen auf unser Langenegg“ geben wir Menschen aus dem Dorf eine Stimme – um Vielfalt hörbar zu machen, Beziehungen zu stärken und aus verschiedenen Blickwinkeln zu lernen. So entstehen gute Gespräche und noch bessere Entscheidungen.
Diesmal kommt Sabine Frei zu Wort. Sie ist zugezogen – und fühlt sich willkommen: Die Offenheit und Herzlichkeit, mit der Neuankömmlinge aufgenommen und aktiv eingebunden werden, erlebt sie als gelebte Stärke Langeneggs. „Man kann Meinungen aussprechen, es wird zugehört, diskutiert und reflektiert“ – dieses Miteinander mache Lust, sich einzubringen.
Inhaltlich liegen Sabine besonders Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung am Herzen: Umwelt, Natur, Gemeinschaft – verbunden mit einer Haltung, die Tradition und Innovation zusammendenkt. Daraus entspringt ihre konkrete Idee: eine „Langenegger Volkshochschule“, in der Generationen voneinander lernen – Junge erklären digitale Technologien, Ältere geben Handwerk, Wissen und Erfahrung weiter. So werden verborgene Talente sichtbar, Altes geehrt und Neues willkommen geheißen.
Was sie persönlich trägt? Die Naturverbundenheit am Rotenberg, das bewusste, naturnahe Leben – und die Hilfsbereitschaft im Dorf: Wo’s klemmt, ist schnell jemand da. Diese Erfahrungen motivieren sie, sich mit Freude einzusetzen.
Diese Hilfsbereitschaft hat sich kürzlich in der außergewöhnlichen Charity Veranstaltung #RadelnHilft! gezeigt. Was alles möglich ist, wenn ein Verein (unser Mountainbike Club) anpackt, das ganze Dorf animiert mitzumachen, viele andere Vereine aufspringen und mithelfen und alle zusammen radeln, feiern und spenden, ist einmalig und hat uns alle sehr berührt.
Mit solchen Perspektiven knüpfen wir an unser gemeinsames Ziel an: ein gutes Leben für alle – durch Begegnung, Beteiligung und Verantwortung im Alltag.
Danke, Sabine! Wer seine Sicht teilen möchte, meldet sich gerne bei uns.
Katharina und Thomas