Aus der Langenegger Dorfgeschichte

1249

wurde der Name Langenegg als "Langunegge" erstmals erwähnt. Geografisch gesehen bildet Langenegg ein langgezogenes Eck – daher der Name – und erstreckt sich von der Weissach über den Nordrücken hin bis zum Schweizberg (923 m) und Rotenberg (932 m). Die Gemeinde teilte sich in 2 selbständige Gemeinden Ober- und Unterlangenegg. Die Grenze bildete der Mühlegraben.  Während Unterlangenegg sich zu dieser Zeit im Besitze des Klosters Mehrerau befand, gehörte Oberlangenegg den Grafen von Bregenz.

1537

wurde die Gemeinde kirchlich vereinigt.

1775

Bau der Kirche

1844

Straßenbau Müselbach – Langenegg

1909

erste Telefonsprechstelle im Gasthof Dreikönig

1924

politische Vereinigung von Ober- und Unterlangenegg.

Der Bauer Johann Georg Fuchs, der selber zeitlebens unter der Trennung der Gemeinde litt, machte ein Testament, dem nichts an Bauernschläue fehlte! Er vermachte sein ganzes Vermögen der Gemeinde unter der Bedingung, dass Ober- und Unterlangenegg innerhalb von fünf Jahren zusammengelegt werden. Würde dies nicht geschehen, so käme der Armenfond von Lingenau in den Genuss seines großen Besitzes.

Knapp ein Jahre später fand bereits die erste Wahl für den gemeinsamen Gemeindeausschuss statt. Somit wurden die Widerstände über ein ganzes Jahrhundert auf friedliche Art beendet.

1945

6 Zivilisten sterben im Kampf gegen Soldaten der deutschen Streitkräfte (1. Mai).

1964

Einzug  in die neue, gemeinsame Volksschule in der Parzelle Bach. Darunter fließt der Mühlegraben, der einst die 2 Gemeinden getrennt hat.

1971

Errichtung des Gemeindehauses

1978

Es gibt nur noch eine Sennerei - in Berkmann

1979

Inbetriebnahme des Kraftwerkes Langenegg

1986

Eröffnung des Johann Georg Fuchs-Hauses in der Parzelle Bach

1990

Generalsanierung der Schule

1992

Eröffnung der Lebenshilfe-Werkstätte

2003

Errichtung des neuen Kindergarten- und des Cafegebäudes

 

 

Gemeinde Langenegg